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Fliegenfischen an der Göltzsch Saison 2010

Ab sofort gibt es Tageskarten für die neue Saison.

Der Angelbereich für Gastangler geht von der Mündung Friesenbach (untere Reviergrenze) bis Lengenfeld (ca. 13,5 km).

Einzig erlaubte Angelmethode ist das Flugangeln mit einer Trockenfliege oder einer Nassfliege oder einer Nymphe oder einem Streamer ohne bzw. mit sauber angedrücktem Widerhaken auf Einzelhaken bis maximal Größe 8.


Regeln zur Beangelung der Göltzsch
(siehe auch Hinweisschilder am Gewässer)

Schonzeiten / Mindestmaße


Fischart Salmoniden Abkürzung Schonzeit Mindestmaß  

Äsche Ä ganzjährig keine Entnahme  
Bachforelle Bf 01.10. - 30.04. 35  
Bachsaibling Bs 01.10. - 30.04. 30  
Regenbogenforelle Rf 01.10. - 30.04. 30  




Vor Beginn des Angelns ist der Erlaubnisschein vom Angler zu unterschreiben und Datum sowie der Gewässerabschnitt in die Fangkarte einzutragen.

Die zum persönlichen Verbrauch bestimmten Fische sind unverzüglich in die Fangkarte einzutragen.

Pro Angeltag darf nur 1 Salmonide entnommen werden. Andere Fischarten dürfen unter Beachtung des Sächsischen Fischereigesetzes entnommen werden.

Erlaubnisschein und Fangkarte sind nach Ablauf an eine Ausgabestelle der IGFS zurückzugeben bzw. an die Adresse auf der Fangkarte zurückzusenden.

Kontrollen werden an der Göltzsch regelmäßig durchgeführt. Dazu legitimiert sind alle Mitglieder der IGFS .e.V. Gastfischer haben diesen Personen auf Verlangen den Fischereischein, den Tageserlaubnisschein und die entnommenen Fische vorzulegen.

Die Regelungen im Gewässerverzeichnis und in der Gewässerordnung der IGFS sind zu beachten.

Ansprechpartner der IGFS
Benno Schöpe, IGFS e. V., Schatzmeister, Mobil  0172 / 6484343


Folgende Ausgabestellen sind berechtigt Tageserlaubnisscheine der IGFS für die Göltzsch in 2010 auszugeben:


Gasthaus und Pension "Zum grünen Tal"
Mühlwander Berg, 108468 Mühlwand
Tel.        03765 / 300182 oder 13636
Fax        03765 / 392650
Mail       
info@gasthaus-muehlwand.de
Täglich ab 11 Uhr durchgehend geöffnet
 
Angelgeschäft Kunze
Wernesgrüner Straße 46, 08228 Rodewisch
Tel.: 03744 48416
Fax.:03744 364601
info@zar-kunze.de
Montag –Freitag: 9:30- 18:00 Uhr
Samstag 9 – 12:00 Uhr

Angelspezi Zwickau
August-Horch-Str. 1, 08141 Reinsdorf


Tel.        0375 / 661946
Fax        0375 / 62070
Mail       
info@angelspezi-zwickau.de

Montag – Freitag: 9 - 18 Uhr
Samstag 9 - 14 Uhr
Angelshop Schäfer Plauen
08525 Plauen, Schäfer Roland
Reißiger Str. 52
Tel.:         03741 525074
Fax:         03741 525086
Mail:       
Angel-Center-Plauen@gmx.de
Montag – Freitag: 9 - 18 Uhr
Samstag 9 - 13 Uhr

Zweckverband Talsperre Pöhl
Möschwitz - Hauptstr. 51, 08543 Pöhl
Tel.        037439 / 450-0
Fax        037439 / 450-13
Mail:      tourist-info@talsperre-poehl.de

Internet:  www.talsperre-poehl .de

Ausgabestelle: Campingplatz Gunzenberg
(Ende März-Oktober)
Möschwitz – Hauptstraße
08543 Pöhl
Tel         037439 / 6778 und 6393
Fax        037439 / 77190
täglich von 7 - 20 Uhr geöffnet
(Hauptsaison bis 22 Uhr)
Der Angelsachse
Inhaber: Dipl.-Ing. Ulrich Schneider
Merseburger Chaussee 5a
04435 Schkeuditz OT Dölzig
Tel.        034205 / 18502
Fax        034205 / 18503
Mail       
shop@angelsachse.de
Montag - Freitag 9 - 19 Uhr
Samstag 9 - 16 Uhr




 

Und hier könnte auch Ihr schönstes Fangerlebnis an der Göltzsch stehen:



Lage und Gewässerregion der Göltzsch:

 

Die Göltzsch befindet sich im oberen Vogtland und erstreckt sich von der Talsperre Falkenstein bis zur Mündung in die Weiße Elster. Sie liegt in einem landschaftlich ein-
maligen Naturgebiet zwischen Auerbach und Greiz in einer Höhenlage von ca. 300 bis 600 m. „Die Stromlänge beträgt 40,4 km, das Gefälle 393,4 m und das Zuflussgebiet umfasst 231,83 km². Das Flussbett, welches im Oberlauf in Tonschiefer und im Unterlauf in Diabas liegt, und vorwiegend bewaldetes Gelände durchschneidet, ist auffallend breit und steinig. Die Wasserführung, welche im Durchschnitt mit ca. 1 m³ in der Sekunde gemessen wurde, ist wechselnd , bei Hochwasser wird die Göltzsch zum reißenden Strom, andererseits leidet sie
in Trockenzeiten auch an Wassermangel. Die Rote Göltzsch mit Quelle in Grünbach fließt nach ca. 2,3 km in Falkenstein in die gleichnamige Talsperre.


Von dort fließt sie als Gebirgsbach durch Falkenstein, um sich in Ellefeld/Neuberg mit der Weißen Göltzsch mit Quelle in Beerheide (ca. 3 km) zur Göltzsch zu vereinigen. Danach fließt die Göltzsch durch Auerbach (Einlauf Eulenwasser), Rodewisch (Einlauf des Wernesbach), Lengenfeld, Mylau (Einlauf Limbach), Netzschkau (Einlauf Friesenbach) durch die Göltzschtalbrücke, um bei Greiz in die Weiße Elster einzumünden. Sie hat nach der Vereinigung zwischen Rote und Weiße Göltzsch ca. 31 km hinter sich gebracht.

Das Flussbett der Göltzsch schneidet vorwiegend dicht bewaldetes Gelände. In der Talsohle erstrecken sich aber auch Auen und Hangwiesen, teilweise beidseitig bis zu mehreren hundert Metern. Sie wurden in den letzten Jahren vorwiegend als Weideland und landwirtschaftlich genutzte Flächen bewirtschaftet. Die Flussauen sind unterhalb von Lengenfeld teilweise noch sehr gut erhalten. In stark bebauten Regionen sind sie aber auch vollständig verschwunden. In allen Ortslagen sind die Ufer der Göltzsch sehr stark verbaut.

Die Ufermorphologie ist durch überwiegend flache gras- und buschbewachsene Ufer und teilweise ausgeprägte Abbruchkanten charakterisiert, welche die Zugänglichkeit zum Ge­wässer in den überwiegenden Bereichen gut ermöglicht.

Für den gesamten Pachtabschnitt wurde bei einer durchschnittlichen Gewässerbreite von ca. 8 m ein Durchschnittsgefälle von etwa 0,4 % er-
mittelt. Gefälle und Morphologie weisen diesen Bereich der Göltzsch als Forellen- bzw. Äschenregion aus. Mit Ausnahme längerer Wehrstaue wie zum Beispiel in Lengenfeld (Klopfermühle) oder Netzschkau (Ketzelmühle) ist die Fließgeschwindigkeit der Göltzsch sehr abwechslungsreich. In den Wehrstauen selbst dominieren Strukturelemente der Barben- bzw. Bleiregion.

Das Spektrum des Bodensubstrates erstreckt sich in unbeeinflussten Abschnitten in Abhängigkeit von der Fließgeschwindigkeit von Feinsedimenten über verschiedene Kieskör­nungen bis zu grobem Flussschotter. Unterhalb von Lengenfeld bewegt sich die Göltzsch überwiegend in einer ge­schwungenen Linienführung; teilweise noch in gut ausgeprägten Mäandern. Siedlungs- und verkehrstechnischer Ausbau hatten in einzelnen Abschnitten insbesondere innerhalb der Ortslage Fließbegradigungen und Uferverbau zur Folge. In Zeiten starker Hochwasserführung kommt es erfreulicherweise noch zu lang anhaltenden Überschwemmungen ausge­dehnter Uferareale. Trotzdem ist die dadurch bedingte Entstehung wertvoller Laichhabitate und Kinderstuben für Jungfische infolge der intensiven Auennutzung sehr eingeschränkt.

 

Lutz Glaser


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